|
Zurück Veranstaltungsdetails
mit Studierenden der Universität Leipzig zur Zwangsmigration von deutsch-jüdischen Gelehrten aus Nazideutschland
Von Breslau nach Jerusalem, von Berlin nach Kairo, von Leipzig nach Ankara: In den 1930er Jahren flohen jüdische Gelehrte vor der nationalsozialistischen Verfolgung ans Mittelmeer. Die szenische Lesung widmet sich anhand von vier Lebensläufen den Wegen, Herausforderungen und Schicksalen der in Deutschland bedrohten jüdischen Akademikerinnen und Akademikern sowie ihrer Aufnahme im Exil.
Die Lesung wurde von Studierenden der Universität Leipzig im Rahmen eines von Sebastian Willert geleiteten Projektseminars am Dubnow-Institut erarbeitet. Die aus verschiedenen Archiven zusammengetragenen Dokumente zeigen, unter welchen Bedingungen sich Solidarität und Unterstützung für bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler formierten. Als zentrale Akteure wählten Hilfsorganisationen aus, wen sie bei der Flucht ins Exil unterstützten. Die Lesung vermittelt individuelle Perspektiven auf die Zwangsmigration aus Nazideutschland ans Mittelmeer und skizziert die Realitäten, mit denen Geflüchtete vor Ort konfrontiert wurden.
Veranstaltung im Rahmen von: Jüdische Woche 2026
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.
Informationen zum Veranstaltungsort
Die CAMMERSPIELE wurden im Jahr 2000 auf dem Gelände des Werk 2 gegründet und sind heute als freies Theater eine zentrale Produktionsstätte für junge Theaterschaffende aus Leipzig. Pro Jahr werden über zehn Neuproduktionen und 150 Veranstaltungen realisiert.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Cammerspiele
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Literatur & Lesung
Was ist los in Leipzig?