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Elizabeth Rosner ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater, ein deutscher Jude aus Hamburg, war Überlebender des KZ Buchenwald, ihre Mutter, eine polnische Jüdin, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der Befreiung wanderten sie in die USA aus. In „Jenseits dieses Waldes“ verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa die Spuren von Erinnerung, Verlust und Weiterleben, aber auch das Ringen um die Bedeutung von Sprache, Religion und vererbter Erfahrung für ihr Leben als Tochter von Holocaustüberlebenden. Eindringlich und präzise beschreibt sie Bruchstellen der Familiengeschichte, Sprachlosigkeit sowie Möglichkeiten der Versöhnung; mit ihrem Vater, aber auch mit Nachfahren der Täter.
Eintritt: kostenfrei
Anmeldung unter rosner@dai-sachsen.de
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Informationen zum Veranstaltungsort
Mit dem Capa-Haus steht eine der wichtigsten Leipziger Erinnerungsstätten an die NS-Herrschaft und Befreiung 1945 sowie an das Themenfeld Krieg und Frieden der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Capa-Haus
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Literatur & Lesung
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