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Vortrag von Dr. Thomas Rahe, Historiker, 1987–2023 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Für jüdische Häftlinge war der Alltag in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ein ständiger Kampf ums Überleben. Viele von ihnen hatten sich angesichts dessen und der Ermordung ihrer Familien von ihrem Glauben abgewandt.
Der Kosmos von Tod, Angst, Verzweiflung, Hunger und Krankheit prägte und veränderte das religiöse Denken und Handeln der jüdischen Häftlinge, die trotzdem an ihrer religiösen Orientierung festhielten. Unter welchen Voraussetzungen spielte sich das jüdisch-religiöse Leben in den Lagern ab? Inwieweit konnte die Religion helfen, eine jüdische Identität zu bewahren? Welche Folgen hatten religiöse Aktivitäten für die Überlebenschancen?
Diesen Fragen geht der Vortrag ebenso nach wie der religiös-theologischen Deutung des Holocaust durch die jüdischen Häftlinge.
Dr. Thomas Rahe, Historiker, 1987–2023 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Eintritt frei (Salon)
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Informationen zum Veranstaltungsort
Das Ariowitsch-Haus ist das größte Zentrum für jüdische Kultur in Sachsen. Die Begegnungsstätte bildet mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Seminaren und Vorträgen sowie dem Mehrgenerationenhaus ein buntes Zentrum in der Nachbarschaft des Leipziger Waldstraßenviertels.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ariowitsch-Haus
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