Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 24.05.2026
Uhrzeit:
14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Rubrik:
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Leben und Tod im alten Ägypten

Referent:innen: Prof. Dr. Holger Kockelmann, Dr. Jana Helmbold-Doyé

Oftmals vermeiden wir es heute, das Thema Tod anzusprechen oder über den eigenen Tod nachzudenken. Im Alten Ägypten war das anders: Man beschäftigte sich schon früh mit der eigenen Vergänglichkeit. Nicht zuletzt, weil dafür einiges geplant werden musste...

Die Pyramiden als königliche Grabmäler sind wohl die beeindruckendsten Symbole altögyptischen Totenkults. Aber auch Privatleute haben mit aufwendig gestalteten Särgen und Grabreliefs für das vorgesorgt, was sie nach dem Tod erwartete: Ein neues Leben, dass ewig andauern sollte. 

Um das zu erreichen, musste so manche Voraussetzung erfüllt sein: Keine Sünde durfte begangen worden sein und der Körper musste so präpariert werden, dass er auch für ein zweites Leben noch genutzt werden konnte. 

Doch warum ein so großer Aufwand? Was erwartete die Menschen im Leben nach dem Tod? Diese und viele andere Fragen werden in der Führung beantwortet.

Die Führung wird parallel gehalten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Für Gäste mit WGT-Bändchen ist der Eintritt frei.
Am 23. Mai, 15:30 Uhr findet die Führung auf Englisch statt.

Veranstaltung im Rahmen von: Wave-Gotik-Treffen

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
  • Ägyptisches Museum
  • der Universität Leipzig
  • Goethestraße 2, im Krochhochhaus
  • 04109 Leipzig
  • Internet: www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/
  • Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Feiertage i. d. R. 10-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Standort anzeigen

Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ägyptisches Museum

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