Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 19.04.2026
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Rubrik:
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Grieg Quartett Leipzig

Streichquartette jüdischer Komponisten

Grieg Quartett Leipzig
Elisabeth Dingstad (Violine)
Gunnar Harms (Violine)
Immo Schaar (Viola)
Christoph Vietz ( Violoncello)

Das 2016 gegründete Grieg Quartett Leipzig widmet sich im Rahmen des sächsischen Themenjahres „Tacheles! Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ Streichquartetten jüdischer Komponisten, deren Werke von hoher künstlerischer Qualität zeugen und zugleich oft von Biografien mit historischen Brüchen geprägt sind. 

Mit Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Erwin Schulhoff setzt das Ensemble dabei einen biografischen Anker in Leipzig. In den Jahren 1908/09 studierte der damals erst 14-jährige Schulhoff bei Max Reger an jenem Konservatorium, das 1843 von Mendelssohn gegründet worden war. Mit Werken von Miecyslaw Weinberg erklingt außerdem ein Komponist, der erst in den letzten Jahren wieder häufiger auf den Programmen der Konzerthäuser zu finden ist. 

Programm
Miecyslaw Weinberg: Aria op. 9 & Capriccio op. 11 für Streichquartett
Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett D-Dur op. 44 Nr. 1 

Eintritt: 20,00 € / erm.: 15,00 € / Studierende: 5,00 €

Vorverkauf: www.edvard-grieg.de, per Mail an: info@edvard-grieg.de, unter: 0341/9 93 96 61 sowie bei Musikalienhandlung Oelsner und Ticketgalerie Hainstraße

Veranstaltung im Rahmen von: Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen

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Informationen zum Veranstaltungsort

Grieg-Begegnungsstätte Leipzig, Musiksalon, Foto: Grieg-Begegnungsstätte
Grieg-Begegnungsstätte Leipzig, Musiksalon, Foto: Grieg-Begegnungsstätte

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Sie befindet sich in den ehemaligen Räumen des C. F. Peters Verlags. Im einstigen Musiksalon auf der Beletage spielte Edvard Grieg seine neuesten Kompositionen vor. Heute finden hier Konzerte und Vorträge statt. In den sich anschließenden Räumen kann man sich über Leben und Werk des berühmten Norwegers informieren. Grieg stand seit Abschluss seines Studiums am Leipziger Konservatorium mit Max Abraham, dem Leiter des C.F.Peters Verlags, in enger Verbindung. 1889 schloss Grieg mit C.F.Peters einen Vertrag ab, der dem Verlag das alleinige Recht der Publikation seiner Werke sicherte. Das Haus Talstraße 10 war für Grieg während der Aufenthalte in Leipzig auch häufig sein Domizil.

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