Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 05.12.2025 bis Sonntag, 28.06.2026
Rubrik:
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WanBel – 50 Jahre Unabhängigkeit: Papua-Neuguinea

Am 16. September 1975 wurde Papua-Neuguinea unabhängig. 50 Jahre später feiert das Land dieses historische Jubiläum mit zahlreichen kulturellen Initiativen weltweit. WanBel ist eines dieser Projekte: ein globaler Zusammenschluss von Partnerinstitutionen unter dem Motto „Celebrate our History, Inspire our Future“.

In der Amtssprache Tok Pisin bedeutet WanBel „one Belly“ -  sinnbildlich für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis.

Über 40 Museen in 14 Ländern beteiligen sich an diesem Projekt. Auch das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig mit seiner bedeutenden Sammlung aus dieser Region wurde als Partner eingeladen. Im Zentrum seiner Sonderpräsentation stehen kulturelle Zeugnisse aus dem Papua Golf, dem Sepik Flussgebiet und dem Bismarck Archipe. Ahnenfiguren, filigrane Malanggan-Schnitzereien und eindrucksvoll gestaltete Objekte zeugen von alten, noch immer gelebten kulturellen Traditionen und einer bis heute fortdauernden kreativen Kunst, die ihre Inspiration aus einer engen Verbundenheit mit dem Land und dem spirituellen Erbe erhält. 

Ein begleitendes Projekt in Papua-Neuguinea wird Kulturgüter des Landes mittels verschiedener Präsentationen in lokalen Gemeinschaften erlebbar machen. Zudem dient eine gemeinsame digitale Plattform als internationaler Knotenpunkt, die das kulturelle Erbe Papua-Neuguineas durch digitale Sammlungen, 3D-Scans, Videos und Ausstellungen weltweit vorstellt.

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10—17 Uhr

  • Webseite wanbelglobal.com/
  • Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

    Ausstellungsort

    © GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Foto: Tom Dachs
    © GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Foto: Tom Dachs
    • GRASSI Museum für Völkerkunde
    • zu Leipzig
    • Johannisplatz 5-11
    • 04103 Leipzig
    • Internet: grassi-voelkerkunde.skd.museum
    • Mi 11-18 Uhr, Fr-So 10-17 Uhr, Buß- und Bettag: 10-17 Uhr; 24.12. bis 14 Uhr, 25./26.12. geschlossen, 31.12. bis 16 Uhr, 1.1. ab 12 Uhr, Eintritt frei in den Dauerausstellungen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre generell Eintritt frei

    Standort anzeigen

    siehe auch: GRASSI Museum Leipzig

    Mit mehr als 200.000 Objekten besitzt das Museum eine der größten ethnografischen Sammlungen Deutschlands. Die exotischen und zum Teil weltweit einzigartigen Exponate zeigen die Kunst und Lebensformen nahezu aller Kulturen der Welt.

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    TOP-TIPP: Fest & Festival

    Amarcord, Foto: Anne Hornemann

    01.05.2026 - 09.05.2026

    verschiedene Veranstaltungsorte

    Internationales Festival für Vokalmusik »a cappella« Leipzig

    Nach seinem erfolgreichen Silberjubiläum schaut das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig neuen Ufern und Klängen entgegen – vom 1. bis 9. Mai 2026 findet die inzwischen 26. Ausgabe des Vokalmusikfestivals statt. Mit vielen neuen Gästen und Facetten werden 11 Konzerte bestritten und der Internationale „a cappella“ Wettbewerb Leipzig geht in seine 26. Runde. Zudem erwartet das Publikum ein Vortrag und eine Open Stage an der Leipziger Oper. Der etablierte a cappella Wettbewerb wird in diesem Jahr pausieren. Stattdessen entsteht die „a cappella Academy“ als ein intensives Arbeits- und Begegnungsformat für junge A-cappella-Ensembles. Zu den „a cappella“-Gästen 2026 gehören unter anderem die Vocal-Jazz-Pionere New York Voices. Die US-amerikanische Gruppe beendet Mitte nächsten Jahres ihre Laufbahn, sodass ihr Auftritt bei „a cappella“ in Leipzig eine der letzten Gelegenheiten ist, sie hierzulande live zu erleben. Zum Festivalaufgebot gehören zudem zwei erfahrene Gruppen aus dem Bereich Alte Musik: Die Briten I Fagiolini bringen zu ihrem 40. Ensemblegeburtstag ein „Best Of“ ihres Repertoires mit La Grande Chapelle aus Spanien präsentieren Schätze der spanischen Vokalmusik der Renaissance von Tomás Luis de Victoria. Mit dem rein weiblichen Nairyan Ensemble gibt es traditionelle Gesangskunst aus Armenien und mit dem Ingenium Ensemble eines der führenden Vokalensembles aus Slowenien zu hören. Darüber hinaus wird die Vokalband anders aus Freiburg mit eingängigem A-cappella-Pop ein Abendkonzert sowie das traditionelle Familienkonzert des Festivals am Sonntagnachmittag bestreiten. Im Preisträgerkonzert des „a cappella“ Wettbewerbs sind The Bookmarks zu erleben, eine Gruppe aus Georgien, deren Mitglieder im Schnitt erst 16 Jahre alt sind. Das Eröffnungskonzert am 1. Mai bestreiten nach bewährter Art die Gastgeber und künstlerischen Leiter des Festivals, amarcord. Erstmals findet das Eröffnungskonzert von „a cappella“ dabei im Rahmen einer Kooperation in der Oper Leipzig statt: Anlässlich des „Lortzing“-Festivals der Oper im Frühjahr, beleuchten und besingen amarcord das vokalmusikalische Schaffen des Komponisten und Sängers Albert Lortzings sowie seiner Zeitgenossen der romantischen Ära wie Marschner oder Mendelssohn. Das Konzert in der Oper beginnt dabei – früher als die anderen Festivalkonzerte – bereits um 19:30 Uhr! Abgesehen vom Abschlusskonzert des Festivals, das traditionell mit den Beiträgen von gleich fünf Gruppen wie immer um 19 Uhr startet, beginnen alle anderen „a cappella“-Konzerte zur gewohnten Zeit um 20 Uhr.Am Tag nach dem Eröffnungskonzert, am 2. Mai, folgt übrigens gleich eine weitere Kooperation mit der Oper Leipzig: eine Open Stage für Chöre und Vokalensembles auf dem Augustusplatz, die von einem Biedermeier-Frühstück für die Stadt begleitet wird. Am 9. Mai endet das „a cappella“-Festival 2026 traditionell mit einem „a cappella Vortrag“ zur Stimme mit Prof. Dr. Michael Fuchs vom Universitätsklinikum Leipzig und dem großen Abschlusskonzert des Festivals im Großen Saal des Gewandhauses.

    Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Fest & Festival