Veranstaltungsdetails

Ausstellungsort:
Datum:
Samstag, 26.04.2025 bis Samstag, 07.06.2025
Rubrik:
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»Gestell« – Peter Ole Rasmussen

In seiner Ausstellung „Gestell“ im Kunstraum Neu Deli zeigt der Londoner Künstler Peter O. Rasmussen Malereien (auf Leinwand und Papier) sowie dreidimensionale Strukturen aus bemaltem Holz. Beide Arbeitsgruppen beziehen sich auf von ihm geschätzte Bilder der Kunstgeschichte. Manche Referenzen werden in Arbeiten beider Werkgruppen, in Bildern und Skulpturen, aufgegriffen.

Mehr als figürliche Erzählungen und klassische Bildprogramme beschäftigt ihn das formale Geschehen, das sich in der malerischen Entwicklung ausdrückt. Bildelemente wie Farbe und Form, Achsen, Richtungsimpulse und die Balance der Bewegungen werden so im abstrakten Sinn zu den eigentlichen, zentralen Akteuren seiner Arbeit. So erzählen die Bilder eine neue, unabhängige Bildgeschichte.

Die bemalten Holzstrukturen von Peter Rasmussen beziehen sich meist auf figürliche Referenzen klassischer Malerei, in ihnen klingt aber auch eine weitere große Werkreihe Rasmussens an, die auf Bildern mit Diagonalen, Vertikalen und Horizontalen Farbbalken beruht und „DVH Stile“ betitelt ist. In diesen Bildern werden malerische Aspekte oft in Serien mit Dutzenden von Variationen dekliniert und immer weiter ausdifferenziert. Der Zusatz „Stile“ ist dabei einerseits eine Anspielung auf „de Stijl“, die modernistische Künstlergruppe um Piet Mondrian, anderseits steht „Stile“ im englischen Vokabular für eine eher profane Hilfskonstruktion, eine Stiege, mit der Wanderer einen Zaun auf der Weide übersteigen können, ohne dass auch das Vieh die Umzäunung überwinden kann. „Stile“ lässt sich auch mit Gerüst oder Gestell übersetzen, und mit diesem Begriff fasst Rasmussen seine neuen räumlichen Arbeiten zusammen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Ausstellungsort

  • Kunstraum NeuDeli
  • Delikatessenhaus
  • Sebastian-Bach-Straße 23
  • 04107 Leipzig
  • Internet: neudeli-leipzig.com
  • Mi, Sa 16-18 Uhr und nach Vereinbarung

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Internationales Festival für Vokalmusik »a cappella« Leipzig

Nach seinem erfolgreichen Silberjubiläum schaut das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig neuen Ufern und Klängen entgegen – vom 1. bis 9. Mai 2026 findet die inzwischen 26. Ausgabe des Vokalmusikfestivals statt. Mit vielen neuen Gästen und Facetten werden 11 Konzerte bestritten und der Internationale „a cappella“ Wettbewerb Leipzig geht in seine 26. Runde. Zudem erwartet das Publikum ein Vortrag und eine Open Stage an der Leipziger Oper. Der etablierte a cappella Wettbewerb wird in diesem Jahr pausieren. Stattdessen entsteht die „a cappella Academy“ als ein intensives Arbeits- und Begegnungsformat für junge A-cappella-Ensembles. Zu den „a cappella“-Gästen 2026 gehören unter anderem die Vocal-Jazz-Pionere New York Voices. Die US-amerikanische Gruppe beendet Mitte nächsten Jahres ihre Laufbahn, sodass ihr Auftritt bei „a cappella“ in Leipzig eine der letzten Gelegenheiten ist, sie hierzulande live zu erleben. Zum Festivalaufgebot gehören zudem zwei erfahrene Gruppen aus dem Bereich Alte Musik: Die Briten I Fagiolini bringen zu ihrem 40. Ensemblegeburtstag ein „Best Of“ ihres Repertoires mit La Grande Chapelle aus Spanien präsentieren Schätze der spanischen Vokalmusik der Renaissance von Tomás Luis de Victoria. Mit dem rein weiblichen Nairyan Ensemble gibt es traditionelle Gesangskunst aus Armenien und mit dem Ingenium Ensemble eines der führenden Vokalensembles aus Slowenien zu hören. Darüber hinaus wird die Vokalband anders aus Freiburg mit eingängigem A-cappella-Pop ein Abendkonzert sowie das traditionelle Familienkonzert des Festivals am Sonntagnachmittag bestreiten. Im Preisträgerkonzert des „a cappella“ Wettbewerbs sind The Bookmarks zu erleben, eine Gruppe aus Georgien, deren Mitglieder im Schnitt erst 16 Jahre alt sind. Das Eröffnungskonzert am 1. Mai bestreiten nach bewährter Art die Gastgeber und künstlerischen Leiter des Festivals, amarcord. Erstmals findet das Eröffnungskonzert von „a cappella“ dabei im Rahmen einer Kooperation in der Oper Leipzig statt: Anlässlich des „Lortzing“-Festivals der Oper im Frühjahr, beleuchten und besingen amarcord das vokalmusikalische Schaffen des Komponisten und Sängers Albert Lortzings sowie seiner Zeitgenossen der romantischen Ära wie Marschner oder Mendelssohn. Das Konzert in der Oper beginnt dabei – früher als die anderen Festivalkonzerte – bereits um 19:30 Uhr! Abgesehen vom Abschlusskonzert des Festivals, das traditionell mit den Beiträgen von gleich fünf Gruppen wie immer um 19 Uhr startet, beginnen alle anderen „a cappella“-Konzerte zur gewohnten Zeit um 20 Uhr.Am Tag nach dem Eröffnungskonzert, am 2. Mai, folgt übrigens gleich eine weitere Kooperation mit der Oper Leipzig: eine Open Stage für Chöre und Vokalensembles auf dem Augustusplatz, die von einem Biedermeier-Frühstück für die Stadt begleitet wird. Am 9. Mai endet das „a cappella“-Festival 2026 traditionell mit einem „a cappella Vortrag“ zur Stimme mit Prof. Dr. Michael Fuchs vom Universitätsklinikum Leipzig und dem großen Abschlusskonzert des Festivals im Großen Saal des Gewandhauses.

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