Veranstaltungsdetails

Ausstellungsort:
Datum:
Donnerstag, 19.02.2026 bis Sonntag, 21.06.2026
Rubrik:
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ANTIKE IN LEIPZIG

Das Erbe der Ägypter, Griechen und Römer in der Architektur Leipzigs

Soweit wir wissen, waren die Ägypter, Griechen und Römer nicht in Leipzig. Sie haben hier zumindest keine Bauten hinterlassen. Dennoch kann man ihre Architektur auch in Leipzig besichtigen. Dazu lädt die neue Sonderausstellung der Kulturstiftung Leipzig ein. Sie ist der Auftakt zu einer Reihe von insgesamt fünf Ausstellungen, die die Stilgeschichte der europäischen Architektur bis zur Niemeyer-Sphere an Leipziger Beispielen vorstellen werden.

Die Stilformen der europäischen Architektur von der Antike bis heute sind sonst nur auf Bildern oder auf ausgedehnten Reisen zu betrachten. In Leipzig geht dies aber auch in einer einzigen Stadt. Denn neben charakteristischen Gebäuden ab dem Mittelalter stehen in der „Deutschen Hauptstadt des Historismus“ zahlreiche Bauten bereit, um an ihnen auch die Formensprache der Architektur der Ägypter, Griechen und Römer zu studieren. Das Buch regt bewusstes Sehen an und lädt mit zahlreichen bekannten und unbekannten Architekturbeispielen dazu ein, die Stadt selbst auf den Spuren der Stilgeschichte zu erkunden oder bei gemütlicher Lektüre und Betrachtung der vielen Fotos auf dem Sofa die Baustile zu entdecken und zu entschlüsseln.

Sonderausstellung im Lichthof und im Foyer der Richard-Wagner-Aula
Geöffnet: 19. Februar bis 21. Juni 2026 | Mi–Fr 11–16 Uhr und Sa/So 12–17 Uhr
Eintritt frei

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

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Viele berühmte Leipziger waren Schüler der Alten Nikolaischule: Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Thomasius, Gottfried Seume und auch Richard Wagner. Das Schulgebäude war 1512 eröffnet worden und erfüllte diese Funktion bis 1872. Neben einem Kulturcafé befindet sich die Richard-Wagner-Aula im Gebäude.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner wurde am 22. Mai 2013 ein Richard-Wagner-Museum eröffnet, das sich dem Wirken des jungen Wagners widmet. Die Ausstellung befindet sich im Untergeschoss der Alten Nikolaischule.

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TOP-TIPP: Fest & Festival

Amarcord, Foto: Anne Hornemann

01.05.2026 - 09.05.2026

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Internationales Festival für Vokalmusik »a cappella« Leipzig

Nach seinem erfolgreichen Silberjubiläum schaut das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig neuen Ufern und Klängen entgegen – vom 1. bis 9. Mai 2026 findet die inzwischen 26. Ausgabe des Vokalmusikfestivals statt. Mit vielen neuen Gästen und Facetten werden 11 Konzerte bestritten und der Internationale „a cappella“ Wettbewerb Leipzig geht in seine 26. Runde. Zudem erwartet das Publikum ein Vortrag und eine Open Stage an der Leipziger Oper. Der etablierte a cappella Wettbewerb wird in diesem Jahr pausieren. Stattdessen entsteht die „a cappella Academy“ als ein intensives Arbeits- und Begegnungsformat für junge A-cappella-Ensembles. Zu den „a cappella“-Gästen 2026 gehören unter anderem die Vocal-Jazz-Pionere New York Voices. Die US-amerikanische Gruppe beendet Mitte nächsten Jahres ihre Laufbahn, sodass ihr Auftritt bei „a cappella“ in Leipzig eine der letzten Gelegenheiten ist, sie hierzulande live zu erleben. Zum Festivalaufgebot gehören zudem zwei erfahrene Gruppen aus dem Bereich Alte Musik: Die Briten I Fagiolini bringen zu ihrem 40. Ensemblegeburtstag ein „Best Of“ ihres Repertoires mit La Grande Chapelle aus Spanien präsentieren Schätze der spanischen Vokalmusik der Renaissance von Tomás Luis de Victoria. Mit dem rein weiblichen Nairyan Ensemble gibt es traditionelle Gesangskunst aus Armenien und mit dem Ingenium Ensemble eines der führenden Vokalensembles aus Slowenien zu hören. Darüber hinaus wird die Vokalband anders aus Freiburg mit eingängigem A-cappella-Pop ein Abendkonzert sowie das traditionelle Familienkonzert des Festivals am Sonntagnachmittag bestreiten. Im Preisträgerkonzert des „a cappella“ Wettbewerbs sind The Bookmarks zu erleben, eine Gruppe aus Georgien, deren Mitglieder im Schnitt erst 16 Jahre alt sind. Das Eröffnungskonzert am 1. Mai bestreiten nach bewährter Art die Gastgeber und künstlerischen Leiter des Festivals, amarcord. Erstmals findet das Eröffnungskonzert von „a cappella“ dabei im Rahmen einer Kooperation in der Oper Leipzig statt: Anlässlich des „Lortzing“-Festivals der Oper im Frühjahr, beleuchten und besingen amarcord das vokalmusikalische Schaffen des Komponisten und Sängers Albert Lortzings sowie seiner Zeitgenossen der romantischen Ära wie Marschner oder Mendelssohn. Das Konzert in der Oper beginnt dabei – früher als die anderen Festivalkonzerte – bereits um 19:30 Uhr! Abgesehen vom Abschlusskonzert des Festivals, das traditionell mit den Beiträgen von gleich fünf Gruppen wie immer um 19 Uhr startet, beginnen alle anderen „a cappella“-Konzerte zur gewohnten Zeit um 20 Uhr.Am Tag nach dem Eröffnungskonzert, am 2. Mai, folgt übrigens gleich eine weitere Kooperation mit der Oper Leipzig: eine Open Stage für Chöre und Vokalensembles auf dem Augustusplatz, die von einem Biedermeier-Frühstück für die Stadt begleitet wird. Am 9. Mai endet das „a cappella“-Festival 2026 traditionell mit einem „a cappella Vortrag“ zur Stimme mit Prof. Dr. Michael Fuchs vom Universitätsklinikum Leipzig und dem großen Abschlusskonzert des Festivals im Großen Saal des Gewandhauses.

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