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Veranstaltungsdetails
Veranstaltungsort:
Datum:
28.01.2018 - 10.06.2018

Auf nach Finnland. Finnische Plakate von 1851-1965

Ausstellung

Mit „Auf nach Finnland. Finnische Plakate seit 1853“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig vom 28. Januar bis 10. Juni 2018 einen Querschnitt durch finnisches Grafikdesign der letzten 150 Jahre.

Finland, © Erkki Hölttä, 1948 Come to Finland

Finland, © Erkki Hölttä, 1948 Come to Finland

Rund 80 Plakate in druckgrafischer Meisterleistung spiegeln das Selbstverständnis eines Landes, das besonders für seine unberührte Natur bekannt ist.

Finnland, das Land der 1000 Seen, gilt noch heute als Sehnsuchtsort. Nach der Unabhängigkeit Finnlands vor genau 100 Jahren musste sich das Land erst neu positionieren. Weite Wälder, einsame Seen, helle Sommernächte und schneebedeckte Landschaften: Dies galt es, den potentiellen Reisenden aus ganz Europa schmackhaft zu machen. Plakate eigneten sich dafür bestens, um die Motive großformatig in Szene zu setzen. Die grafische Gestaltung übernahmen dabei Künstler aus Finnland, aber auch aus Deutschland, wie Adolf Bock, Alfred Mahlau und Wilhelm Hanken.

Gestaltet im jeweiligen Stil der Zeit und gedruckt in Techniken der Farblithografie oder dem Offsetdruck laden die gezeigten Arbeiten der Ausstellung zu einer Reise in die Geschichte des Plakats und des finnischen Grafikdesigns ein.

Öffentliche Führungen am Sonntag, 12 Uhr: 18. März, 15. April 2018 Führung 60+: Dienstag, 6. Februar und 10. April 2018, 15 Uhr (Gäste ab 60 Jahren erhalten an diesen Tagen ermäßigten Eintritt)

www.druckkunst-museum.de

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Informationen zum Veranstaltungsort

Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

Blick in das Museum für Druckkunst, Foto: Klaus-D. Sonntag

  • Museum für Druckkunst Leipzig
  • Nonnenstraße 38
  • 04229 Leipzig
  • Telefon: 0341 23162-0
  • Telefax: 0341 23162-10
  • www.druckkunst-museum.de
  • info@druckkunst-museum.de
  • Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr
  • Als lebendiger Ort der Industriekultur zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig unter dem Thema „Zwischen Technik und Kunst“ rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen für historische Guss-, Satz- und Drucktechniken. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Zur Sammlung gehören außerdem eine Handbuchbinderei, eine Werkstatt für Holzstich sowie Musiknotendruck. Eine in Deutschland einzigartige Kollektion an Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln zählt rund 4.000 Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft.

    Besonderheit
    Nur in Leipzig und Kyoto (Japan) wird das aufwenige Handwerk des Lichtdrucks noch gepflegt. Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk.

    Ansässig ist das Museum in der Nonnenstraße 38 im ehemaligen Industrieviertel Plagwitz in einer Vierflügel-Anlage mit einer rund 100jährigen Tradition als Druckwerkstatt. Die Fassade des Gebäudes zur Nonnenstraße wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig umgestaltet und heute eine der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild.
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