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Veranstaltungsdetails

Zur Geschichte des Völkerschlachtdenkmals

Datum: Dauerausstellung
Ausstellungsort: Völkerschlachtdenkmal
Ständige Ausstellung zur „Sanierungsgeschichte des Denkmals“ im Fundamentumgang
Über neun Jahrzehnte lang erfuhr das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal kaum Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten. Als diese Anfang der 2000er Jahre schließlich in Angriff genommen wurden, bestanden die Herausforderungen jedoch nicht nur in einem zwei Jahrzehnte andauernden baulichen Sanierungsprozess. Angesichts der komplexen Vergangenheit des Baus rückten auch Überlegungen hinsichtlich einer angemesseneren Modernisierung und zur kulturellen Vermittlung in den Vordergrund.

Ständige Ausstellung zur „Ideen- und Nutzungsgeschichte des Denkmals“ im Fundamentumgang
Großformatige Bildtafeln und historische Originalobjekte vermitteln die Entstehungsgeschichte des Leipziger Wahrzeichens sowie seine wechselvolle Nutzung im 20. und 21. Jahrhundert. Zu den neuen Highlight-Objekten der Ausstellung zählen der Apelstein Nr. 42 sowie der Kranz und eine Schrifttafel eines Österreicher-Denkmals. Der 1863 errichtete Apelstein trägt eine verwitterte Inschrift, die ursprünglich der Erstürmung Leipzigs durch preußische Truppen am 19. Oktober 1813 gedachte. Der ausgestellte Kranz und die Tafel stammen vermutlich vom 1913 errichteten Österreicher-Denkmal im L Die Ausstellung zeichnet nach, wie bereits Zeitgenossen der Völkerschlacht von 1813 – seinerzeit die größte Feldschlacht der Geschichte – ein angemessenes Erinnerungszeichen forderten, wie jahrzehntelang politisches Desinteresse und fehlende Mittel entsprechende Pläne scheitern ließen und wie ab 1898 der Deutsche Patriotenbund schließlich mit dem Bau des heutigen Monuments begann. Zur Einweihung 1913, dem 100. Jahrestag der Schlacht, entstand das damals größte Denkmalsbauwerk Europas. 

Die Fundamentausstellung beleuchtet zudem die wechselhafte politische Bedeutung des Bauwerks: von seiner ursprünglichen Funktion als Symbol kaisertreuer Identifikation über seine Rolle als Sinnbild einer autoritären Gegenposition zur Weimarer Republik bis hin zu seiner Umdeutung in der DDR als Ort der Traditionspflege der Nationalen Volksarmee. Ergänzt wird dies durch Informationen zur umfassenden Sanierung des Monuments seit 2003, bei der rund 32 Millionen Euro investiert wurden, um Kriegsschäden, Witterungsschäden und veraltete technische Infrastruktur zu beheben.eipziger Stadtteil Kleinzschocher und waren den „gefallenen Helden» der österreichischen Armee gewidmet.


Bitte beachten

Alle Angaben zu dieser Veranstaltung wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Kurzfristige Änderungen oder Irrtümer sind dennoch möglich. Bitte beachten Sie im Zweifel die aktuellen Informationen des Veranstalters oder Veranstaltungsortes.

Quelle: Leipzig im – https://www.leipzig-im.de/veranstaltung/49/zur-geschichte-des-voelkerschlachtdenkmals

Ausstellungsort

Völkerschlachtdenkmal

Völkerschlachtdenkmal bei Nacht, Foto: leipzig-im.de
Völkerschlachtdenkmal bei Nacht, Foto: leipzig-im.de

Öffnungszeiten

April-Okt. tägl. 10-18 Uhr, Nov.-März tägl. 10-16 Uhr, Kinder bis 6 Jahre frei

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