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SUMMARY:Bea Meyer & Karoline Schneider »flansch / flanš«
LOCATION:Galerie B2
DESCRIPTION:Flansch bezeichnet ein Verbindungselement: ein Bauteil\, das einzelne Teile eines technischen Systems miteinander verbindet. Im Sorbischen/Wendischen bezeichnet flanš ebenfalls den Flansch.  Bei Karoline Schneider wird der Begriff zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit Verbindungen\, die sich über Zeit und Generationen hinweg bilden\, verändern und erhalten. Sorbische/Wendische Traditionen erscheinen dabei als gewachsene Infrastrukturen\, die Vergangenes mit Gegenwärtigem und Zukünftigem verbinden. In der Landschaft der Nieder- und Mittellausitz treffen sie auf die massiven Infrastrukturen des Braunkohletagebaus. Trachtenbänder\, Birken und Kiefern werden zu Elementen eines Gefüges aus Überlieferung\, Verlust und Weiterbestehen. Bea Meyer beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Halt und Bewegung\, Festhalten und Weitergehen. Sprache\, Schrift und textile Materialien verbinden sich in ihren Arbeiten: mit Stickgarn umwickelte Kordeln\, fragile Häkelarbeiten und leuchtend pinke Schrift setzen sich mit Durchlässigkeit und Fassung auseinander. In JETZT BIN ICHS WIEDER NICHT MEHR kehrt ein bekannter Satz aus früheren Arbeiten wieder und verändert dabei seine Form. „Unentwegt“ wird dabei zu einem Wort zwischen Festhalten und Fortgehen – einem „verkleideten Januswort“\, wie Timea Tankó im Ausstellungstext schreibt.\n\nWeitere Informationen: https://www.leipzig-im.de/veranstaltung/230121/bea-meyer-karoline-schneider-flansch-flan
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