Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 23.08.2026
Uhrzeit:
14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Rubrik:
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Totenkult im Alten Ägypten

Wozu man nach dem Tod 1000 Bierkrüge braucht

Referent:in: Sabrina Karoui

Die Menschen im Alten Ägypten haben sich intensiv auf ihren eigenen Tod vorbereitet - aber warum eigentlich? Und was gehörte alles dazu?

Im Alten Ägypten glaubte man an ein Leben nach dem Tod. Um das aber zu erreichen und bis in alle Ewigkeit zufrieden zu sein, musste man bestimmte Voraussetzungen erfüllen und jede Menge Dinge vorbereiten: Ein schönes Grab reichte bei Weitem nicht aus. Viele verschiedene Beigaben waren notwendig, um den Alltag im Jenseits erfolgreich zu bestreiten. Die Führung zeigt Beispiele für typische Grabbeigaben und erklärt, warum regelmäßige Besuche bei den Toten unerlässlich waren. 

Es ist keine Voranmeldung notwendig. Für die Teilnahme entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
  • Ägyptisches Museum
  • der Universität Leipzig
  • Goethestraße 2, im Krochhochhaus
  • 04109 Leipzig
  • Internet: www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/
  • Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Feiertage i. d. R. 10-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ägyptisches Museum

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