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Jahrhundertelang war Leipzig kein guter Ort für Juden. Erst im 18. Jahrhundert lebten hier wieder einige jüdische Familien als „Schutzverwandte», und zu den Messen strömten hunderte Messjuden in die Stadt. Das 19. Jahrhundert aber stand im Zeichen des Aufbruchs und der Hoffnung: Die jüdischen Messebesucher kämpften für ihre Gleichberechtigung, viele junge Juden zog es zum Studieren an die Pleiße, und der Brühl mit seinen zahlreichen Rauchwarenhandlungen erhielt im Volksmund den Namen „Judenbrühl». Aus Juden in Leipzig wurden Leipziger Juden - Leipzig wurde jüdisch. Das neue Buch von Katrin Löffler versammelt Beiträge zum jüdischen Leben im 19. Jahrhundert, das bisher wenig erforscht worden ist.
Veranstalter: Lehmstedt Verlag
Eintritt frei (Salon)
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Informationen zum Veranstaltungsort
Das Ariowitsch-Haus ist das größte Zentrum für jüdische Kultur in Sachsen. Die Begegnungsstätte bildet mit zahlreichen Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Seminaren und Vorträgen sowie dem Mehrgenerationenhaus ein buntes Zentrum in der Nachbarschaft des Leipziger Waldstraßenviertels.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ariowitsch-Haus
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Literatur & Lesung
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