Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 26.04.2026
Uhrzeit:
14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Rubrik:
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Alltag von Frauen im Alten Ägypten

Die Herrin des Hauses

Referent:in: Jaqueline Stock

Besonders in antiken Kulturen gibt es viele Beispiele dafür, dass Frauen schlechter gestellt waren als Männer und damit auch weniger Möglichkeiten zur freien Gestaltung ihres Lebens hatten. Wie sah der Alltag einer Frau im Alten Ägypten aus?

Ob bei Statuen oder auf Reliefs: Frauen werden im Alten Ägypten in der Regel etwas kleiner dargestellt als Männer. Doch zeigt das automatisch eine feste Hierarchie? Nicht unbedingt. Als »Herrin des Hauses» hatten die Frauen zu Hause die sprichwörtlichen Hosen an. Während der Mann auf dem Feld in der Sonne arbeitete, konnte die Frau sich im Idealfall zu Hause um die Kinder kümmern und den Haushalt mit seinen Angestellten führen. Doch wie genau sah der Alltag einer Frau wirklich aus?

Einblick in die Lebensrealität von Frauen im Alten Ägypten geben uns heute Inschriften, Reliefs, Statuen und noch einiges mehr. Lernen Sie die altägyptischen Frauen der Leipziger Sammlung und ihre Schicksale in der Führung näher kennen.
 
Es ist keine Anmeldung notwendig.
Für die Teilnahme fallen keine Zusatzkosten zum regulären Museumseintritt an.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
Oberteil einer Statuette des Pharao Chephren, 3. Jt. v. Chr.
  • Ägyptisches Museum
  • der Universität Leipzig
  • Goethestraße 2, im Krochhochhaus
  • 04109 Leipzig
  • Internet: www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/
  • Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Feiertage i. d. R. 10-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Standort anzeigen

Die Geschichte der Leipziger ägyptischen Sammlung beginnt mit einem Glücksfall. Gustav Seyffarth, Professor der Archäologie an der Universität Leipzig, war im Jahre 1840 die Kunde von einem in Triest verkäuflichen mumiengestaltigen Sarg zu Ohren gekommen, und es gelang ihm, das sächsische Kultusministerium zur Freigabe der Kaufsumme von 289 Talern zu bewegen. Als 1842 Richard Lepsius zu seiner „ägyptischen Reise” aufbrach, traf der „merkwürdige Sarkophag mit erhabenen Hieroglyphen von Cedernholz” - so der Titel einer Zeitungsmeldung - in der Antikensammlung der Leipziger Universität ein, die bisher nur Werke griechischer und römischer Kunst, vorwiegend in Gipsabgüssen, beherbergt hatte. Er sollte der Grundstock des späteren Ägyptischen Museums werden, zu dessen Glanzstücken er bis heute gehört.

Die Ausstellung im Krochhochhaus präsentiert mit etwa 7.000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur. Es handelt sich um Originale unterschiedlichster Gattungen wie Statuen, Reliefs, Särge, Totenstatuetten, Stein- und Tongefäße.

Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Ägyptisches Museum

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