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In ihrem neuen Roman »Die Wut ist ein heller Stern« (Hanser 2025) erzählt Anja Kampmann vom Mut einer Frau in einer Welt, die ihr keinen Platz mehr lassen will: Hedda hat sich ihren Traum erkämpft - Artistin im »Alkazar« auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger an, für eine Fahrt in die Antarktis. Und auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen. Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.
Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband »Proben von Stein und Licht« (Lyrik Kabinett, 2016). Ihr erster Roman »Wie hoch die Wasser steigen« (2018), wurde vielfach übersetzt, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. Zuletzt erschien der Gedichtband »Der Hund ist immer hungrig« (2021), der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis.
Eintritt: 10,- / 7,- EUR
Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V. in Kooperation mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig
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Informationen zum Veranstalter
Seit März 1996 ist das Kuratorium Betreiber des Veranstaltungs- und Ausstellungszentrums im vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. errichteten Haus des Buches. Jährlich besuchen mehr als zehntausend Gäste die öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen.
Informationen zum Veranstaltungsort / Treffpunkt
Die Leipziger Leipziger Städtischen Bibliotheken verfügt über eine lange Geschichte. 2012 wurde das neu rekonstruierte Gebäude am Wilhelm-Leuchner-Platz nach einer 2-jährigen Umbauphase wiedereröffnet. Mit ihrem modernen Gesicht setzt die Leipziger Stadtbibliothek nicht nur vor Ort zukunftsträchtige Akzente sondern bietet ihren Nutzern und Nutzerinnen auch umfassende und schnelle Serviceleistungen unter Einsatz neuer Technologien. Dabei setzt sie auf ein transparentes Informations- und Medienangebot, sieht sich als Ansprechpartner zur Leseförderung und Vermittlung von Medienkompetenz. Das Anliegen der Leipziger Städtischen Bibliotheken findet nicht nur in der Leipziger Stadtbibliothek sondern auch in den zahlreichen Stadtteilbibliotheken ihre Anwendung.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Haus des Buches
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Literatur & Lesung
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