Veranstaltungsdetails
Anja Kleinmichel, Tasten von Klavier, Synthesizer oder Orgel
Lutz Eitel, E-Gitarre, Effekten und Sampler
Das Duo »Spur der Töne« erweckt den schwedischen Stummfilm »Der Fuhrmann des Todes« zum klingenden Erlebnis. Seit vielen Jahren beschäftigt sich das Ensemble mit stummen Filmen und vertont diese auf experimentelle Weise.
»Der Fuhrmann des Todes« (Originaltitel: Körkarlen) ist ein schwedisches Filmdrama des Regisseurs Viktor Sjöström aus dem Jahr 1921. Der Film basiert auf der gleichnamigen Novelle der schwedischen Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf. In einer Umfrageunter schwedischen Filmkritikern wurde der Stummfilm im Jahre 2012 zum »besten schwedischen Film aller Zeiten« gekürt. Der Film hatte nachhaltigen Einfluss auf das Schaffen von Ingmar Bergman.
Bei dem Filmklassiker handelt es sich um ein Sozialdrama zwischen harter Realität und Fiktion. Gezeigt wird der soziale Abstieg eines Mannes, der sein Leben und seine Familie ruiniert. Auf der anderen Seite steht die Heilsarmee- Schwester Edit, die mit Liebe und Barmherzigkeit versucht, den vereinsamten David Holm aus seiner Misere zu retten. Die Darstellung stellt Kontraste von zynischer Härte und extremer Emotionalität nebeneinander. Verbindung mit einem Hinzu kommt durch die Person der Schwester Edit ein anrührender Idealismus, der wie aus der Zeitgefallen scheint.
Dabei vereint der Film mystische Elemente und benutzt für die damalige Zeit revolutionäre Überblend-Techniken, die geisterhafte Doppelbilder entstehen lassen. Bei der Vertonung verschmelzen Einflüsse aus Klassik, Jazz, Neuer Musik und Improvisation in Verbindung mit Field Recordings und Sprache zu einer zeitgemäßen musikalischen Interpretation des Filmklassikers.
Eintritt: 20,00 € / erm.: 15,00 € / 5,00 € (Studierende)
Vorverkauf: www.edvard-grieg.de, per Mail an: info@edvard-grieg.de, unter: 0341/9 93 96 61 sowie bei Musikalienhandlung Oelsner und Ticketgalerie Hainstraße
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Informationen zum Veranstaltungsort
Sie befindet sich in den ehemaligen Räumen des C. F. Peters Verlags. Im einstigen Musiksalon auf der Beletage spielte Edvard Grieg seine neuesten Kompositionen vor. Heute finden hier Konzerte und Vorträge statt. In den sich anschließenden Räumen kann man sich über Leben und Werk des berühmten Norwegers informieren. Grieg stand seit Abschluss seines Studiums am Leipziger Konservatorium mit Max Abraham, dem Leiter des C.F.Peters Verlags, in enger Verbindung. 1889 schloss Grieg mit C.F.Peters einen Vertrag ab, der dem Verlag das alleinige Recht der Publikation seiner Werke sicherte. Das Haus Talstraße 10 war für Grieg während der Aufenthalte in Leipzig auch häufig sein Domizil.
Weitere Veranstaltungen an diesem Ort: Grieg-Begegnungsstätte Leipzig
Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Konzert
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