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Veranstaltungsdetails

Datum:
Mittwoch, 17.09.2025
Uhrzeit:
18:30 Uhr
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Freiheit und Mut. Eine Bilanz nach 35 Jahren Deutscher Einheit

Gespräch

Mit Prof. Dr. Irina Scherbakowa (Historikerin und Menschenrechtlerin) und Dr. Burkhart Veigel (Mediziner, in den 1960er Jahren Fluchthelfer)
Moderation: Blanka Weber (Journalistin)

Freiheit zu erkämpfen und zu verteidigen, erfordert oft ungeheuren Mut – in der Zeit der deutschen Teilung ebenso wie auch heute in vielen Regionen der Welt. Wer sich für Freiheit einsetzt, bringt sich oft genug selbst in Gefahr. Nach 35 Jahren Deutscher Einheit zieht das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig eine deutsch-deutsche, aber auch eine internationale Bilanz zu Freiheit und Mut – und fragt nach dem Preis dafür.

Zu Gast sind die Historikerin und Menschenrechtlerin Prof. Dr. Irina Scherbakowa, die die russische Menschenrechtsorganisation Memorial mit aufbaute, und der Mediziner Dr. Burkhart Veigel, der in den 1960er Jahren zahlreichen Menschen zur Flucht aus der DDR verhalf.

Irina Scherbakowa lebt seit 2022 im Exil in Deutschland, wo sie weiter forscht und geschichtspolitisch aktiv ist. Sie ordnet die aktuelle weltpolitische Lage ein, setzt sich mit der heutigen Rolle der Opposition in Russland auseinander und untersucht die Aufarbeitung der Verbrechen der Stalinzeit in der späten Sowjetunion.

Der in Südthüringen geborene und in Stuttgart aufgewachsene Burkhart Veigel hatte in den 1960er Jahren als Student begonnen, Kommilitonen von Ost- nach Westberlin zu bringen. In einem Jahrzehnt sollte er insgesamt etwa 950 Menschen die Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik ermöglichen, unter anderem mit einem umgebauten US-Cadillac.

Darüber, was Freiheit heute bedeutet und wie viel Mut es braucht(e), um sie zu verteidigen, diskutiert die Journalistin Blanka Weber mit den beiden Podiumsgästen.

Eintritt frei

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Informationen zum Veranstaltungsort

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: PUNCTUM/Stefan Hoyer
Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: PUNCTUM/Stefan Hoyer

Das moderne und besucherfreundliche Museum im Zentrum Leipzigs erinnert an die Geschichte von politischer Repression, von Opposition sowie von Widerstand und an die friedliche Revolution vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und dem Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur. Dazu kommt die Darstellung des Wiedervereinigungsprozesses in den vergangenen zwanzig Jahren. Es bietet einen Ort für die engagierte Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen.

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