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Bei einem Drittel aller Frauen endet – meist in den ersten drei Monaten – eine Schwangerschaft mit einer sogenannten Fehlgeburt. Obwohl diese Erfahrung stark mit sozialen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen von Frausein und Mutterschaft verknüpft ist, wird sie im privaten und im öffentlichen Diskurs kaum besprochen. Christine Koschmieder untersucht die Gründe für diese Leerstelle und plädiert für eine feministische Befassung mit einem Thema, das alle angeht.
An diesem Abend stellt sie ihren Essay über Schuldgefühle und Scham, aktuelle reaktionäre Tendenzen in Politik und Gesellschaft und blinde Flecken im Kampf um Reproductive Rights vor. „Das F-Wort“ erschien als MaroHeft #18 mit Zeichnungen von Theresa Hügues im März 2025 im MaroVerlag.
Christine Koschmieder ist Autorin und Übersetzerin. Im Kanon Verlag erschienen zuletzt ihre Romane »Dry«, »Frühjahrskollektion« sowie »Schambereich. Über Sex sprechen«. / christinekoschmieder.de
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
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