Veranstaltungsdetails

Ort:
Haus des Buches | Literaturcafé
Datum:
Uhrzeit:
19:00 Uhr
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Kerstin Preiwuß »Heute ist mitten in der Nacht«

Moderation: Claudia Euen
»Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, über etwas, das mich betrifft, so sprechen zu können, als ginge es alle etwas an. Weil ich schon lange in der Welt lebe, in die jetzt alle geraten sind.« In ihrem neuen Roman nimmt Kerstin Preiwuß die Gegenwart in den Blick und macht den Moment begreifbar, der ihr gewohntes Leben plötzlich und gewaltsam unterbricht und sie als Tochter, Mutter, Dichterin vor die Frage stellt, wie man liebesfähig bleiben, Verantwortung übernehmen und sich in Zeiten der Überforderung trotz aller Angst vor Krankheit und Krieg die Zuversicht erhalten kann. Entstanden ist ein Text, der Angst und Schreiben auf eindrucksvolle Weise zusammenführt und ein Zeitempfinden in den Blick nimmt, das unsere Gegenwart bestimmt.

Kerstin Preiwuß, 1980 in Lübz geboren, lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie dort den Lehrstuhl für »Literarische Ästhetik« am Deutschen Literaturinstitut inne. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«, dem der Gedichtband »Rede« (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt »Restwärme«, 2016 der Lyrikband »Gespür für Licht« und 2017 ihr zweiter Roman »Nach Onkalo«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 legte sie den Gedichtband »Taupunkt« vor. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und zuletzt 2020 mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Eintritt frei

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