Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 16.03.2023
Uhrzeit:
18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Rubrik:
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Von Babylon bis Leipzig. Sprachen und Übersetzungen in der Mediengeschichte

Führung durch die Dauerausstellung

Führung durch die Dauerausstellung „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“ des Deutschen Buch- und Schriftmuseums

Angesichts der verwirrenden Sprachvielfalt weltweit sind technischer Fortschritt und kultureller Wandel mit einer enormen Übersetzungsleistung verbunden. So stellen beispielsweide rechtliche und religiöse Texte, die einen exakten Inhaltstransfer benötigen, eine Herausforderung an die Übersetzung dar. Doch auch die Abwicklung internationaler Geschäfte oder die Vermittlung technischen Wissens ist ohne Sprachtransfer nicht denkbar. Auch Literatur, Kulturvergleich und Humor bekommen ihre Impulse aus der Vielsprachigkeit der Menschheit. Mit dem Aufkommen des Internets stieg der Bedarf nach Übersetzungen enorm und wird zunehmend durch KI-gestützte Übersetzung bewältigt. Die Themenführung in der Dauerausstellung zeigt mit dem Fokus auf Sprache die Rolle von Übersetzungen in der Mediengeschichte.

Eintritt frei, Treffpunkt: Museumsfoyer
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung: »Zeichen - Bücher - Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode«

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Informationen zum Veranstaltungsort

Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Foto: Deutsches Buch- und Schriftmuseum
  • Deutsches Buch- und Schriftmuseum
  • der Deutschen Nationalbibliothek
  • Deutscher Platz 1
  • 04103 Leipzig
  • Telefon: +49 (0)341 2271324
  • Telefax: 0341 2271240
  • Internet: www.dnb.de
  • E-Mail: dbsm-info@dnb.de
  • Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Feiertage (außer Mo) 10-18 Uhr, Eintritt frei

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Die Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek mit über einer Million Objekten erlauben in ihrer außergewöhnlichen Heterogenität eine interdisziplinäre Herangehensweise an buch- und schriftwissenschaftliche Fragestellungen im kultur-, medien-und kommunikationsgeschichtlichen Kontext.

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek – 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet – ist das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Der Standort Leipzig war für die Ansiedlung eines Buchmuseums am Ende des 19. Jahrhunderts kein Zufall. Leipzig hatte durch seine herausragenden Leistungen und Innovationen auf dem Gebiet der Buch- und Druckkunst – wie der Herausgabe der ersten Tageszeitung der Welt (1650), der Entwicklung des beweglichen Notensatzes und der jahrhundertealten Tradition der Leipziger Buchmesse – ein unverwechselbares historisches Profil als Buchstadt.

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