Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 18.03.2022 bis Sonntag, 22.05.2022
Rubrik:

Offener Prozess. NSU-Aufarbeitung in Sachsen

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex und nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt. Sie erzählt eine Geschichte des NSU-Komplexes, die von den Migrationsgeschichten, den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und vom Widerstand dagegen handelt. Mit dem Ansatz eines »lebendigen Erinnerns» rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Darüber hinaus nimmt sie strukturellen und institutionellen Rassismus ins Visier. Künstlerische Beiträge von Harun Farocki, Hito Steyerl, belit sag, Zelimir Zilnik, Ulf Aminde und Forensie Architecture u.a. widmen sich den Migrationsgeschichten und Lebensrealitäten von Gastarbeiter:innen, der rechtsterroristischen Gewalt sowie dem Alltagsrassismus in Deutschland. Aktivistische Initiativen erinnern an diejenigen, die Opfer dieser Gewalt geworden sind und an die Stimmen derer, die sich dagegen zur Wehr setzen. Zuhören wird hier als politische Praxis verstanden, Erinnern als Prozess. Diese Ausstellung fordert auf zum Handeln.

Die Ausstellung ist entstanden im Rahmen des Projekts Offener Prozess- NSUAufarbeitung in Sachsen des ASA-FF e.V unter Leitung von Hannah Zimmermann und Jörg Buschmann. Das Kurator:innenteam Ase Güleg und Fritz Laszlo Weber hat im Auftrag des Projekts Offener Prozess das künstlerische, gestalterische und kuratarische Konzept der Ausstellung entwickelt. lrene Melix ist verantwortlich für die Ausstellungsproduktion und die Konzeption der Webausstellung. Für das Vermittlungsprogramm sowie die politische Bildungsarbeit im Kontext der Ausstellung sind Ayse Güleg, Juliane Phieier und Hannah Zimmermann verantwortlich.

Die Leipziger Präsentation der Ausstellung und das dazugehörige Vermittlungsprogramm sind Teil von YUNIK Konferenz für kulturelle Bildungveranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder in Kooperation mit Stadt Leipzig und dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.

  • Internet: offener-prozess.de/
  • Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

    Ausstellungsort

    Galerie für Zeitgenössische Kunst, Foto: Seiichi Furuya
    Galerie für Zeitgenössische Kunst, Foto: Seiichi Furuya
    • Galerie für Zeitgenössische Kunst
    • Karl-Tauchnitz-Straße 9-11
    • 04107 Leipzig
    • Telefon: +49 (0)341 140810
    • Internet: www.gfzk.de
    • E-Mail: office@gfzk.de
    • Di-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 12-18 Uhr, Mittwochs freier Eintritt

    Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch auf der Webseite des Veranstaltungsortes über die derzeit geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Covid-19 hinsichtlich Zugang, Hygiene und Abstände.

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