ACHTUNG! Bis 12. Dezember bleiben alle Kultureinrichtungen geschlossen. In den städtischen Bühnenhäusern Gewandhaus, Theater der Jungen Welt, Schauspiel Leipzig und Oper Leipzig entfallen alle Veranstaltungen bis einschließlich 9. Januar.

Veranstaltungsdetails

Veranstaltung verschoben
Datum:
Samstag, 11.12.2021
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

»Rituale« - Mario Schröder

+++ Veranstaltung wird verschoben! +++

Rituale bewegen sich an der Schnittstelle von theatralem, religiösem und alltäglichem Handeln. Sie geben Struktur und Halt, bieten das Gefühl von Orientierung und Verlässlichkeit, auch in Zeiten der Krise oder des Wandels. Sie lassen uns innehalten und zu uns selbst kommen, sie rhythmisieren unser Leben von der ­Geburt bis hin zum Tod. Gleichzeitig sind Rituale ein ­Mittel der Selbstvergewisserung einer Gemeinschaft, sind Marker der Zugehörigkeit und prägen damit wesentlich die kulturelle Identität.

Zwei unterschiedliche Kulturen treffen in Mario ­Schröders choreografischer Uraufführung »Rituale« aufeinander, die europäische und die japanische Kultur. Zur Musik von Franz Schuberts Streichquartett »Der Tod und das Mädchen« und Toru Takemitsus »RAN«-­Suiten wirft Schröder die Frage nach den kollektiven und indi­viduellen Mechanismen von Ritualen auf. Welche ­Rituale werden dem Menschen im Sinne einer sozialen Normierung von außen gesetzt und welche erschafft er sich selbst? Und was passiert, wenn das Ritual sich verselbstständigt, zur bloßen Hülle erstarrt oder gar zum Zwang wird?

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Informationen zum Veranstaltungsort

Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.

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