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Veranstaltungsdetails

Datum:
Montag, 18.10.2021
Uhrzeit:
18:00 Uhr

Nachlassgeschichten. Provenienzforschung zwischen Überlieferung, Eigentumsfragen und Philologie

Dr. Caroline Jessen (Leipzig)

Dieser Vortrag ist Teil einer Vortragsreihe in Kooperation mit dem Dubnow-Institut. Im Mittelpunkt stehen Büchersammlungen aus dem Bereich der jüdischen Geschichte und Kultur. In Schlaglichtern werden Prozesse der kulturellen Migration und Mobilität, Fragen zu sozialer Inklusion und Exklusion sowie insbesondere Themen von Genozid und Zerstörungsgeschichte, zerrissenen Eigentumsverhältnissen und Gedächtnislandschaften nach 1945 behandelt. Referent*innen aus der universitären Forschung sowie aus Bibliotheken und einschlägigen Sammlungen zeigen Möglichkeiten und Grenzen von Provenienzforschung auf.

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Informationen zum Veranstaltungsort

Universitätsbibliothek Bibliotheka Albertina, Foto: Andreas Schmidt, leipzig.travel
Universitätsbibliothek Bibliotheka Albertina, Foto: Andreas Schmidt, leipzig.travel

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Die Universitätsbibliohtek wurde 1543 gegründet. Sie entstand im Zuge der Auflösung des Dominikanerklosters St. Pauli, dessen Grundbesitz und Immobilien 1543 durch eine Schenkung des Herzogs Moritz von Sachsen an die Universität Leipzig fielen. Im Mittelpaulinum, einem der ehemaligen Klostergebäude, wurden die Bücher mehrerer Klöster zusammengeführt und bildeten die Grundlage der Bibliothek. Aufgrund permanenter Neuanschaffungen durch Sammler, Spenden und Ankäufe fehlte alsbald der Platz für die Bestände. Somit wurde nach den Entwürfen von Arwed Rossbach am 2. Januar 1891 die Bibliotheca Albertina eingeweiht. Benannt nach dem Landesherrn König Albert von Sachsen ist das Gebäude heute noch unter dem Namen Bibliotheca Albertina bekannt. Heute wird die Bibliotheca Albertina als geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek und Archivbibliothek der Universität Leipzig genutzt.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen und Ausstellungen frei.

Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Vorträge & Diskussionen