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Veranstaltungsdetails

Datum:
Sonntag, 24.10.2021
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Rubrik:

»Lamento« - Mario Schröder

Blühende Landschaft | Sinfonie der Klagelieder | 2- teiliger Ballettabend von Mario Schröder | Spieldauer ca. 2 Stunden | Eine Pause

Liebe, Trauer, Abschied und die Sehnsucht nach Freiheit – um diese Themen kreist der zweiteilige Abend von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder.
»Blühende Landschaft«, der Titel des ersten Stücks, steht laut Schröder für das Verhältnis der Tänzerinnen und Tänzer des Leipziger Balletts zur Stadt Leipzig und deren Geschichte. Viele der Kompaniemitglieder kommen aus Ländern, die von Unfreiheit und Konflikten bestimmt werden. Ausgehend vom Motiv der Ankunft und der Orientierung der Tänzer in der Stadt werden imaginäre Sehnsuchtsorte wie Landschaft und Insel entworfen. Schröder wählte den Titel aber auch als ironische Anspielung auf die schöne Zukunft, die nach der Wende versprochen wurde und die sich für ihn bisher nicht erfüllt hat. Schröder kreierte das Stück 2013 als Teil des Abends »Pax 2013«. Damals wurde es Uwe Scholz’ »Pax questuosa« gegenübergestellt. Musikalisch sind Udo Zimmermanns »Lieder von einer Insel« zentral, die mit Werken von Bach kombiniert werden.

Im zweiten Teil des Abends entwickeln Schröder und das Leipziger Ballett ein neues Stück zu Góreckis 3. Sinfonie, »Sinfonie der Klagelieder« genannt. Der polnische Komponist verarbeitete darin ein Klagelied Marias aus dem 15. Jahrhundert, ein Gebet aus der Zelle des Gestapo-Hauptquartiers sowie ein Volkslied, in dem eine Mutter ihren toten Sohn beklagt.

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Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.

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