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Veranstaltungsdetails

Ort:
Haus des Buches | Garten/Saal
Datum:
Donnerstag, 24.06.2021
Uhrzeit:
18:00 Uhr

»Der geteilte Himmel«

Eröffnung mit Lesung und Diskussion zum Thema »Leben mit der Mauer«. Mit Christoph Hein

Literaturtagung aus Anlass des 60. Jahrestages des Mauerbaus

Die Mauer und der Eiserne Vorhang stehen nicht nur für unendliches Leid, sondern auch für die Auseinandersetzung mit ihr. Gerade Künstlerinnen und Künstler haben diese Auseinandersetzung gesucht. Der Mauerbau und seine Folgen haben erheblich zu dieser Auseinandersetzung und damit der allgegenwärtigen Politisierung der Kunst im Zeitalter des Kalten Krieges beigetragen. Davon zeugen zahlreiche Werke in allen Genres künstlerischen Schaffens. Der Roman »Der geteilte Himmel« der ostdeutschen Schriftstellerin Christa Wolf ist dafür nur ein besonders herausragendes Beispiel.

In der deutschen Literaturgeschichte spielt der Umgang mit der Teilung sowohl in Ost wie West bis heute eine zentrale Rolle. Die Tagung möchte die Frage nach der Rezeptionsgeschichte aufwerfen und unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung, aber auch der Identifizierung des als ›Antifaschistischen Schutzwall‹ bekannten Bauwerks beleuchten. Vor allem bewertet die Veranstaltung das Wirken der Autorinnen und Autoren und ordnet es in die 200-jährige deutsche Freiheits- und Einheitsgeschichte ein, die ihren Höhepunkt mit der Friedlichen Revolution von 1989/1990 fand

Die Tagung widmet sich vier Kernthemen:
I. Der Mauerbau in der deutschen Literatur (Ost und West)
II. Leben mit Mauer und Stacheldraht 1961-1989
III. Der Fall der Mauer im Spiegel der Literatur.
IV. Was bleibt? Deutsche Erinnerungskultur in der Literatur.

  • Internet: www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/konferenzen-tagungen/1391-2021-literaturtagung-der-geteilte-himmel.html
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