Veranstaltungsdetails

Datum:
Mittwoch, 04.11.2020 bis Sonntag, 17.01.2021
Rubrik:

... oder kann das weg? Napoleons Nachttopf, Ulbrichts KĂŒchenstuhl und das Taufkleid von Tante Marta

Zwischen Alltag und Aura oder Warum sammeln Geschichtsmuseen? | Studioausstellung

Die Depots der Geschichtsmuseen sind meist voll von Dingen, die ungewöhnlich, ästhetisch, ausgesprochen anspruchsvoll und oft mit einer faszinierenden Geschichte verbunden sind. Dennoch haben viele von ihnen das Tageslicht seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Warum? Weil sie irgendwie nie in das gerade anstehende Ausstellungsprojekt gepasst haben – eigentlich schade.

In dieser Ausstellung sollen einige von ihnen an die frische Luft und bei der Beantwortung der Frage helfen, warum Geschichtsmuseen sammeln und was es wohl mit der vielbeschworenen Aura der Dinge auf sich hat.

Etliche herausragende Objekte aus den Sammlungen des Hauses werden in einer Ausstellung vereint, obgleich sie auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Ein Nashorn, mehrere Türklinken und der Jagdrock Kaiser Wilhelms II. fügen sich dabei ebenso zueinander wie das im Titel genannte Dreigestirn. Der Zusammenhang stellt sich erst durch die Erzählungen her, für die jedes einzelne von ihnen steht. Wie wandelbar der Blick auf die materiellen Hinterlassenschaften unserer Altvordern sein kann, wird deutlich, wenn der Besucher in der Ausstellung unterschiedliche Erzählstränge wählen und so etwas über sozialgeschichtliche, stadthistorische oder sanitäre Aspekte von Nachttopf, Küchenstuhl oder Taufkleid erfahren kann.

Trotz des hehren Wortes von der Aura verspricht die Ausstellung eine vergnügliche Spritztour zu Erbstücken unserer Vergangenheit und die Erkenntnis, dass in diesem Falle jedes Ding wenigstens drei Seiten hat.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Lageplan anzeigen

Ausstellungsort

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig - Haus BöttchergÀsschen, Foto: Peter Franke
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig - Haus BöttchergÀsschen, Foto: Peter Franke
  • Stadtgeschichtliches Museum Leipzig - Haus BöttchergĂ€ĂŸchen
  • BöttchergĂ€ĂŸchen 3
  • 04109 Leipzig
  • Telefon: +49 (0)341 9651340
  • Telefax: 0341 9651352
  • Internet: www.stadtmuseum-leipzig.de
  • E-Mail: stadtmuseum@leipzig.de
  • Di-So/Feiertag 10-18 Uhr, 3. Donnerstag im Monat: 12-20 Uhr, 1. Mittwoch im Monat eintrittsfrei, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch auf der Webseite des Veranstaltungsortes über die derzeit geltenden Bestimmungen zum Schutz vor Covid-19 hinsichtlich Zugang, Hygiene und Abstände.

Standort anzeigen

Der Aufbruch in das neue Jahrtausend, Tresor für Leipzigs Schätze, offen für alle und voller Überraschungen. Tauchen Sie ein in das faszinierende Geschichtslabor im Herzen der Stadt.

Der Neubau ist das Zentrum des modernen Stadtgeschichtlichen Museums mit Direktion, Sammlungen und Service-Einrichtungen, von hier aus wird das Konzert der acht Dependancen des Hauses dirigiert.

Weitere Veranstaltungen unter der Rubrik: Ausstellung