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Veranstaltungsdetails

Datum:
Samstag, 13.03.2021
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Rubrik:

»Tristan und Isolde« - Richard Wagner

Richard Wagner adaptierte für seinen »Tristan« das mittelalterliche Epos von Gottfried von Straßburg und ließ sich von der Philosophie Schopenhauers inspirieren. Dessen pessimistische Ideen vom Streben nach dem Ende der Existenz vereinte er jedoch mit der eigenen Neigung zu sinnlicher Hingabe. Dazu schuf er eine Musik, die die überwältigenden Gefühle der kaum noch aktiv handelnden Figuren zum Klingen bringt. Wie das immer größer werdende Verlangen der Liebenden drängt die Musik unaufhörlich nach Erlösung. Die beinahe sinfonisch anmutende musikalische Sprache, die Wagner verwendet, ist durch den Zusammenbruch der Tonalität und extreme Chromatik gekennzeichnet – eine zeitlose »unendliche Melodie« für die Ewigkeit, die den Lauf der Musikgeschichte unumkehrbar beeinflussen sollte.

Veranstaltung im Rahmen von: Wagner-Wochenende

Tristan & Isolde, Foto © Tom Schulze
Tristan & Isolde, Foto © Tom Schulze

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Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

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Bereits 1693 wurde das erste Leipziger Opernhaus am Brühl gegründet. Damit war es das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg.

Die gesamte Operngeschichte war geprägt durch zahlreiche Uraufführungen und das Wirken berühmter Komponisten und Dirigenten. Seit 1840 ist das Gewandhausorchester bei jeder Aufführung dabei.

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz wurde 1960 eröffnet. Große Namen haben Leipzigs Operngeschichte geprägt, z.B. Georg Philip Telemann, Gustav Mahler und Albert Lotzing. Auch in der Nachkriegszeit brillierte das Ensemble der Oper mit spektakulären Uraufführungen und Premieren, vor allem unter Joachim Herz und Udo Zimmermann.

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