+++ HINWEIS: Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken sind alle kulturellen Einrichtungen geschlossen. ABER: Auf unserer Startseite finden Sie digitale Veranstaltungsformate der Leipziger Kultur. +++

Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.

Veranstaltungsdetails

Ort:
Datum:
Freitag, 06.03.2020
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rubrik:

»Jodln und Jandln - Bergwelten, Sprachwelten«

Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/ Wien

»Herr bin i auf meim Hof«
Oskar Maria Graf, Die Geschichte der buckligen Hölleisengretl«

»Zwischen mächtig ragenden Bergen
lasse mich von den Lüften hinwegbrausen«
Friederike Mayröcker

Zwei Inszenierungen an einem Abend (mit Jause!)

Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Eulen, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif.
Nach den beiden erfolgreichen Einzel-Premieren im Herbst erreicht unsere literarische Hüttenwanderung im März 2020 den Gipfel. Wir laden Sie ein, mit uns in die Archaik der Bergwelt des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf einzutauchen und sich in die Höhen des poetischen Elfenbeinturms von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl aufzuschwingen. An einem Abend erleben Sie das alpine Kammerspiel Jodln und das assoziative Dichterportrait Jandln – mit grünem Veltliner und Brezeln in der Umbaupause!
Jodln erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des bayrisch-amerikanischen Schriftstellers Oskar Maria Graf (1894-1967).
Jandln spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker (*1924) und Ernst Jandl (1925-2000). Mayröckers fragile SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls sinnlich- derben Lautgedichten und seinem »Theatertext aus der Fremde«.
2020 jährt sich der Todestag von Ernst Jandl zum zwanzigsten Mal. Friederike Mayröcker feierte im Dezember 2019 ihren 95. Geburtstag. Vor über zwanzig Jahren waren beide in der naTo Leipzig zu Gast.
In der szenischen Gegenüberstellung wird Jodln Und Jandln zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Dichtung, Klang und Lautmalerei.

Es spielen: Verena Noll, Jan Uplegger und Thomas Dehler
Akustik: Robert Rehnig
Regie: Friederike Köpf

Eine Produktion von Erweiterte Zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und KULTURe. Verein Eiffe der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne Lindenfels.

Eintritt: 18,- / 14,- (VVK: 16,- / 12,- zzgl. Gebühren)

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt mit großer Sorgfalt. Dennoch kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Bitte schauen Sie ggf. auch auf die Seite des Veranstalters/Veranstaltungsortes.

Lageplan anzeigen

Informationen zum Veranstaltungsort

Standort anzeigen

Die naTo ist ein Soziokulturelles Zentrum, das für die Ausrichtung außergewöhnlicher Theater- und Live-Performances bekannt ist. Daneben fördert es Nachwuchskünstler in den Bereichen Jazz, Pop und neue Musik und organisiert soziokulturelle Projekte jenseits des Mainstreams. In den 80er Jahren begann die spannende Geschichte des Hauses auf der Karl-Liebknecht-Straße. Heute ist die naTo eine kulturelle Institution im Leipziger Süden.