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Veranstaltungsdetails

Datum:
Mittwoch, 16.10.2019
Uhrzeit:
19:30 Uhr

»Ein Jahrhundertleben in Litauen«

Irena Veisait? in Lesung und Gespräch

In ihrem gerade erschienenen Buch »Ein Jahrhundertleben in Litauen« (Wallstein Verlag) erzählt Irena VeisaitÄ?, geboren 1928 in Kaunas, in 13 Gesprächen mit Aurimas Švedas ihr bewegtes Leben. In ihm spiegelt sich das tragische politische Schicksal ihres Landes: die Besatzungen durch die Sowjetunion, die deutsche Wehrmacht und wieder die Sowjetunion. Irena VeisaitÄ? erlebte Ausgrenzung, Gewalt und Vernichtung. Ihre Mutter wurde 1941 von Soldaten der Wehrmacht ermordet, sie selbst überlebte das Ghetto von Kaunas. Nach Kriegsende musste sie den Antisemitismus der Stalin-Ära ertragen. Sie erzählt von ihrem Studium in Moskau und Leningrad, von den Anwerbeversuchen der Geheimdienste, von ihren Ehen und von der schmerzlichen Trennung von der Tochter, die nach England emigrierte. Sie spricht über ihre Freundschaft mit Arvo Pärt, über ihr Engagement zur Einrichtung des Thomas-Mann-Kulturzentrums in Nidden und über Begegnungen mit Menschen, die ihr wichtig sind, etwa über die mit George Soros, für dessen Stiftung sie arbeitete, um deren Einsatz für demokratische und pluralistische Gesellschaften zu unterstützen. - Noch im hohen Alter ist Irena VeisaitÄ? eine entscheidende Persönlichkeit bei der Errichtung einer solchen Gesellschaft in Nordosteuropa.

Eintritt: 5,- / 3,- EUR

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