Veranstaltungsdetails

Ort:
Haus des Buches | Literaturcafé
Datum:
Uhrzeit:
19:30 Uhr

Hans Christoph Buch liest aus »Tunnel über der Spree«

»Tunnel über der Spree«: Unter diesem von Theodor Fontane entlehnten Motto erinnert sich der Schriftsteller und Weltreisende Hans Christoph Buch an die deutsch-deutsche Literaturszene und konspirative Schriftstellertreffen in der DDR. Er lässt Wegbereiter und Weggefährten Revue passieren und dokumentiert so eine ganze Schriftstellergeneration: von Günter Grass, Martin Walser, Uwe Johnson, Hans Magnus Enzensberger und Marcel Reich-Ranicki bis zu Wolf Biermann, Peter Schneider, Sarah Haffner, Uwe Kolbe und F. C. Delius. Buch teilt aus, mit Humor und Witz führt er den Leser zurück in das Ost- und das West-Berlin der 1960er und 1970er Jahre – ein unterhaltsames Spektakel, das zugleich ein Selbstporträt des Autors ist, rechtzeitig zu seinem 75. Geburtstag. »Wie unprätentiös und selbstkritisch, meinungsfreudig und kenntnisreich er Einblicke in die Literaturszene und auch in sein Seelenleben als Autor bietet, ist ebenso außergewöhnlich wie lesenswert« (Deutschlandfunk).

Hans Christoph Buch, 1944 in Wetzlar geboren, ist Erzähler, Essayist und Reporter und lebt in Berlin. Im Mittelpunkt seiner zahlreichen Veröffentlichungen steht eine Romantrilogie über Haiti, wo sein Großvater sich vor über hundert Jahren als Apotheker niederließ, sowie Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten. In der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen zuletzt u.a. der Roman »Stillleben mit Totenkopf« (2018), der Essayband »Boat People – Literatur als Geisterschiff« (2014) und der Roman »Reise um die Welt in acht Nächten« (2009).

Eintritt: 5,- / 3,- EUR

Lageplan anzeigen

Informationen zum Veranstaltungsort

Standort anzeigen

Seit März 1996 ist das Kuratorium Betreiber des Veranstaltungs- und Ausstellungszentrums im vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. errichteten Haus des Buches. Jährlich besuchen mehr als zehntausend Gäste die öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen.