Veranstaltungsdetails

Datum:
Donnerstag, 28.02.2019 bis Samstag, 23.03.2019
Rubrik:

»Die Macht der Vervielfältigung«

Ausstellung von Porto Alegre in Leipzig

Das Goethe-Institut Porto Alegre zeigt mit „Die Macht der Vervielfältigung“ 14 brasilianische und deutsche Künstler*innen in einer gemeinsamen Ausstellung vom 28. Februar bis 23. März in der Leipziger Baumwollspinnerei. 

Porto Alegre ist für seine Tradition im Bereich Druckgrafik bekannt und gilt als das Zentrum für reproduktive Kunst in Brasilien. Das Leitziel das dabei verfolgt wird, ist es Kunst für das Volk zugänglich zu machen und diese mit einem politischen und gesellschaftlich relevanten Impetus zu versehen.

Durch die aktuellen Geschehnisse in Brasilien wird die Notwendigkeit von künstlerisch-kritischen Stimmen, die besonders in einem gesellschaftlich eingebettetem Genre wie der Grafik im erweitertem Sinne Ausdruck finden, deutlich vor Augen geführt.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Vera Chaves Barcello, Hanna Hennenkemper, Flavya Mutran, Carlos Vergara, Tim Berresheim, Olaf Holzapfel, Ottjörg A.C., XADALU, Marcelo Chardosim, Helena Kanaan, Rafael Pagatini, Hélio Fervenza, Thomas Kilpper und  Regina Silveira

“Die Macht der Vervielfältigung” - Ausstellungsansicht, MARGS Museu de Arte do Rio Grande do Sul, Ado Malagoli, Porto Alegre, 11.09.–11.11.2018, © Fernando Zago / Studio Z
“Die Macht der Vervielfältigung” - Ausstellungsansicht, MARGS Museu de Arte do Rio Grande do Sul, Ado Malagoli, Porto Alegre, 11.09.–11.11.2018, © Fernando Zago / Studio Z
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Informationen zum Veranstaltungsort

Leipziger Baumwollspinnerei, Foto: LTM, Andreas Schmidt, leipzig.travel
Leipziger Baumwollspinnerei, Foto: LTM, Andreas Schmidt, leipzig.travel
  • Leipziger Baumwollspinnerei
  • Spinnereistraße 7
  • 04179 Leipzig
  • Internet: www.spinnerei.de

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Hundert Künstlerateliers, elf Galerien, Werkstätten, Architekten, Designer, Schmuck- und Modemacher, der Künstlerbedarf »boesner«, die Theaterspielstätte »Spinnwerk«, ein internationales Tanz- und Choreografiezentrum, Druckereien, das Künstlerbuch »Lubok«, das Kino »LuRu« sowie, nicht zuletzt, die gemeinnützige HALLE 14 und viele andere.

Aus der ehemaligen Fabrikstadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas angewachsen war, wurde am Beginn des 21. Jahrhundert eine der interessantesten Produktions- und Ausstellungsstätten für zeitgenössische Kunst und Kultur in Europa.