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Veranstaltungsdetails

Datum:
Freitag, 17.05.2019
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Rubrik:

»If you were God« - Tanzabend von Martin Harriague

Die unterschiedlichen Strömungen des ­zeitgenössischen Tanzes im Spielplan abzubilden, ist neben den großen Handlungsballetten, der choreografischen Auseinander­setzung mit Ausnahmekünstlern wie ­Chaplin oder van Gogh oder den Choreografien zu großen Werken der Chorliteratur ein zentrales Anliegen in der Programmatik von Ballettdirektor und Chefchoreograf ­Mario Schröder. Als Schauplatz dafür dient nun schon zum dritten Mal die Bühne des Schauspiel Leipzig, die bei diesen Abenden ohne Orchester eine andere Nähe zum ­Publikum herstellt.

Im Mittelpunkt des Abends steht der französische Cho­reograf Martin Harriague. Er begann seine Laufbahn als Tänzer bei Thierry Malandain, der in Leipzig mit seiner Choreografie »Don Juan / Mozart à deux« ­begeisterte. Nach verschiedenen Stationen war für ­Harriague die Zeit mit der Kibbutz Contemporary Dance Company eine prägende Erfahrung. Parallel zu seinen Engagements als Tänzer entstanden erste ­eigene Arbeiten, für die er zum Teil selbst die Musik komponierte. Er gewann zahlreiche Nachwuchspreise, u. a. in Stuttgart, Hannover und Kopenhagen, und wurde unter anderem zum Ballet National de ­Marseilles, zur Kibbutz Contemporary Dance Company und zum Malandain Ballet Biarritz eingeladen. Für den 31-jährigen Choreografen ist es wichtig, die Menschen unmittelbar zu erreichen und über den zeit­genössischen Tanz eingefahrene Sichtweisen auf das Leben zu verändern. Seine Choreografien versteht er als »messages of hope, love, tolerance and respect«.

Regie: Martin Harriague

Besetzung: Leipziger Ballett

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Informationen zum Veranstaltungsort

Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig

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Die Spielstätten Diskothek / Baustelle befinden sich in der Bosestr./Ecke Dittrichring und die Spielstätte Residenz inmitten der Baumwollspinnerei Leipzig. Das Schauspielhaus entstand 1955/56 durch Um- und Ausbau des 1943 zerstörten Centraltheaters, das 1902 als Operettentheater ins Leben gerufen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte ein modernes Theaterhaus entstehen. 1945/46 wurde es zunächst provisorisch zum Schauspielhaus umgebaut. Die Architekten Souradny, Herbst und Brummer gestalteten den stattlichen Bau inklusive Dreh- und Wagenschiebebühne.

Die Einweihung des neuen Theaterhauses fand am 1. März 1957 mit einer Aufführung von Schillers Wallenstein statt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die Außenfassade des Theaters in der Bosestraße renoviert. Insgesamt haben 666 Personen im Saal Platz.