In seiner Preisträgerausstellung zeigt Hans-Hendrik Grimmling eine bildgewaltige Malerei, welche nicht den kritischen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse und machtpolitische Strukturen scheut.
Hans-Hendrik Grimmling, 1947 in Zwenkau geboren und heute in Berlin lebend und arbeitend, überzeugte die Jury der 31. Leipziger Jahresausstellung im letzten Jahr mit seinen Werken „der große seher“ und „bedingtes aufbegehren I und II“.
In der Jurybegründung hieß es dazu:
„Damit wird eine künstlerische Position ausgezeichnet, die Tradition als Grundlage für Zukunft hochhält: Klassisch die Kompositionen, ausdrucksstark die Wirkung, berührend die Themen, zukunftsträchtig die Konservativität, weltsprachlich die Bildgrammatik, überzeugend die Anschaulichkeit, würdig ihre Bildlichkeit.“
Der mit 10 000 € dotierte Preis der 31. Leipziger Jahresausstellung 2025 – gestiftet von der Sparkasse Leipzig, der Elke und Thomas Loest Stiftung und der Doris-Günther-Stiftung – war der Künstlerin und Frauenrechtlerin Philippine Wolff-Arndt (1849-1940) gewidmet.
Die Vernissage beginnt am 24. Juli 2026 um 18.00 Uhr mit einem Grußwort von Rainer Schade (Vorstand des Leipziger Jahresausstellung e.V.) und einer Eröffnungsrede des Kunstwissenschaftlers und Kurators Christoph Tannert.
Die Ausstellung ist bis zum 15. August von Mittwoch bis Freitag, 11 bis 17 Uhr, und samstags von 11 bis 16 Uhr im Untergeschoss der HALLE 14 in der Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7 zu sehen.