Die Ausstellung zeigt, wie tief die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) in das Leben der Menschen eingriff. Denn die Partei war weit mehr als eine politische Organisation: Sie bestimmte Politik, Wirtschaft und Justiz ebenso wie den privaten Alltag.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen der SED-Herrschaft – ideologische Schulung, Kontrolle, Repression und das ständige Einfordern von Loyalität. Die Ausstellung macht sichtbar, wie die Partei ihr Machtmonopol mit Hilfe von Polizei, Justiz und Staatssicherheit absicherte und ein System sozialer Abhängigkeiten und Gewöhnung schuf. Zugleich thematisiert sie die Widersprüche des Lebens in der Diktatur zwischen Überzeugung und Anpassung, Idealismus und Opportunismus.
Der Eintritt ist frei.