Veranstaltungskalender der Stadt Leipzig

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Veranstaltungsdetails
Datum:
05.04.2017 - 07.01.2018

Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm

Neue Ausstellung

Kino- und Fernsehfilme prägen das kollektive Geschichtsbewusstsein. Die populäre Aufbereitung von Fakten und Fiktion übertrifft heute das gedruckte Wort, schulische Angebote und fast alle anderen Vermittlungsformen an Reichweite. Die Ausstellung, die vom 5. April 2017 bis 7. Januar 2018 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig präsentiert wird, zeigt über 500 Exponate, darunter Drehbücher, Plakate, Preise und Requisiten sowie zahlreiche Filmausschnitte.

Anhand der Themenfelder „Holocaust“, „Widerstand“, „Zweiter Weltkrieg“, „Flucht, Vertreibung, Integration“, „Wirtschaftswunder“, „Linksterrorismus“ und „Erinnerung an die DDR“ wird deutlich, dass Spielfilme - auch durch Marketingmaßnahmen - eine öffentliche Diskussion über bestimmte historische Ereignisse entfachen können, manchmal neue Akzente setzen und die Sicht auf Personen und Ereignisse beeinflussen.

Requisiten aus dem Film „Das Leben der Anderen“, Foto: Stiftung Haus der Geschichte

Requisiten aus dem Film „Das Leben der Anderen“, Foto: Stiftung Haus der Geschichte

Unter den herausragenden Exponaten befindet sich zum Beispiel die Uniform, die Tom Cruise als Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Film „Operation Walküre“ (2008) trug oder die Abhörtechnik, die Ulrich Mühe als Stasihauptmann Wiesler im Oskar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“ (2006) nutzte.

Informationen unter www.hdg.de/leipzig

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Informationen zum Veranstaltungsort

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: Punctum, Kober

Mattheuer vor dem Eingang des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Foto: Punctum, Kober

  • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
  • Grimmaische Straße 6
  • 04109 Leipzig
  • Telefon: 0341 22200
  • Telefax: 0341 2220500
  • www.hdg.de
  • zfl@hdg.de
  • Di-Fr 9-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Eintritt frei
  • Das moderne und besucherfreundliche Museum im Zentrum Leipzigs erinnert an die Geschichte von politischer Repression, von Opposition sowie von Widerstand und an die friedliche Revolution vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und dem Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur. Dazu kommt die Darstellung des Wiedervereinigungsprozesses in den vergangenen zwanzig Jahren. Es bietet einen Ort für die engagierte Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

    Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen.
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